Meditation im Freising am Morgen

Dāna

Wir bieten unsere wöchentlichen Yoga Kurse und die Yoga Live-Streams für euch auf Grundlage des „Dana-Prinzips“an, d.h. „freudiges & selbstloses gegenseitiges Geben und Annehmen“ (weitere Infos über das Danaprinzip siehe weiter unten).
Du kannst entscheiden, was Dir unser Angebot wert ist. Jeder soll unabhängig von seinen finanziellen Möglichkeiten teilnehmen dürfen.
Mit einem Kursbeitrag Deiner Wahl unterstützt Du uns dabei, die heilsame Kraft des Yoga weiterhin mit euch in unserem schönen Studio teilen zu können.
Solltest Du Dir komplett unsicher bzgl. der Höhe Deines Dana-Beitrags sein, so kannst du uns natürlich gerne fragen, es ist immer wieder schön gemeinsam über dieses besondere wertschätzende Prinzip zu sprechen (& wir haben eine kurze Übersicht im Studio ausliegen, die als Anhaltspunkt dient).


Aktuell bieten wir folgende Dāna Möglichkeiten an:


Monatlicher Dauerauftrag oder Einzelzahlung auf folgendes Konto:

Yogaflows Freising
Netbank
IBAN: DE08 2009 0500 8750 0286 49
BIC: AUGBDE71NET
Betreff „DANA“


PayPal


direkt
bei uns im Studio per Barzahlung oder Kartenzahlung.


Herzlichen Dank für deine Unterstützung unseres Yogastudios !

Namaste
Petra & Peter


)* Dana

„Dana“ – ein Begriff aus dem Sanskrit – spielt in der der buddhistischen Herzens- und Geistesschulung eine zentrale Rolle.
Es ist die erste der sechs Paramitas:

  • Dana Paramita = selbstloses Geben/Großzügigkeit
  • Sila Paramita = Ethik, sinnvolles Verhalten
  • Kshanti Paramita = Geduld
  • Virya Paramita = Beharrlichkeit, freudige Anstrengung
  • Dhyana Paramita = Meditation
  • Prajna Paramita Weisheit

Die Paramitas sind die Essenz unsere wahren Natur.

Eine vollkommene Entwicklung dieser Geisteshaltungen führt im Buddhismus zur Befreiung und befähigt uns mit offenem Herzen zu meistern, was uns im Leben begegnet.

Indem wir diese Aspekte, bzw. Geisteszustände entwickeln, können wir langsam aber sicher unser volles Potenzial verwirklichen und den größten Nutzen für uns selbst und andere erreichen.

Dana bedeutet selbstloses Darbringen, Geben, Großzügigkeit, Freude am Schenken ohne hierbei eine Gegenleistung zu erwarten.

Es ist nicht nur das Geben von materiellen Dingen, wie Geld, Kleidung, Speisen oder anderer Besitz gemeint, sondern vor allem auch die Weitergabe einer Lehre, der Austausch von Wissen, individuellen Fähigkeiten, immateriellen Aspekten, wie Aufmerksamkeit, Schutz, Zuneigung etc.
Es ist von wesentlicher Bedeutung, wahrhaft von sich selbst zu geben: von der eigenen Zeit, Kenntnissen, Energie und den eigenen materiellen Mitteln.

Mit den ersten Atemzügen erfahren wir das Dana Prinzip, das selbstlose Empfangen und Loslassen, das Nehmen und Geben.
Später können wir lernen, dass „Geben“ nicht ein Akt der Weitergabe von „Übrigem“ ist und „Nehmen“ nicht das Empfangen von Almosen ist. Es ist ein Austausch auf Augenhöhe.

Wenn wir in die Natur schauen, können wir erkennen, dass großzügiges Geben im Wesen der Natur liegt. Ein Apfelbaum gibt seine Äpfel nicht, weil er sie übrig hat, die Gabe ist für den Apfelbaum eine Notwendigkeit, die Sonne schenkt uns Licht und Wärme – es ist das Leben, was dem Leben gibt.

Für den Geber ist der Akt der Großzügigkeit von unschätzbarem Wert: Es öffnet das Herz, vermindert die Selbstbezogenheit und Anhaftung, es räumt dem Wohlergehen anderer eine große Bedeutung ein.

Der Empfangende und der Gebende erleben im Akt des Danas zusammen einen Augenblick der wertschätzenden Güte, frei von Gier und Selbstsucht und beschreiten hierbei gemeinsam einen für alle heilsamen und befreienden Weg.